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Unternehmen

Die Spranger Kunststoffe GmbH

Seit 1987 für Sie im Einsatz

Unser Kerngeschäft ist der kunststoff-technische Anlagenbau. Damit wollen wir Unternehmen, Universitäten und private Forschungseinrichtungen, Planungsbüros und Anwender aus den Bereichen Umweltschutz, Chemie, Aquakultur und Zoologie als Kunden gewinnen. Unsere Stärke sehen wir in der Entwicklung und Realisierung alternativer Lösungen.

Mit unserer herausragenden Produktqualität wollen wir bewirken, dass der Kunde stets zufrieden ist. Von unseren Mitarbeitern erwarten wir überdurchschnittliches Engagement, hohe Fachkompetenz und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden. Im direkten Kontakt mit unseren Kunden verkörpern Sie die Firma! Selbstverständlich sind wir Ausbildungsbetrieb und unterstützen unsere Mitarbeiter in allen Belangen der Qualifizierung.

 

Wir bilden aus!

Ab 2017 zum Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Fachrichtung Bauteile, hier geht es zur Beschreibung des Ausbildungsplatzes (pdf, 0,7 MB)

Mit einem Familienkredit von 5000 DDR-Mark startete das Unternehmen 1987 in einem angemietetem, schwer kriegsbeschädigtem Hinterhaus am Stadtrand von Plauen. Die Kunststoffverarbeitung galt bis dato nicht als eigenständiges Betätigungsfeld. Deshalb erfolgte der Eintrag in die Handwerksrolle als „Klempnerei für Plaste“ mit dem Zusatz „Reparaturbetrieb für Bevölkerungsbedarf“, also Reparatur von Eimern, Schüsseln, Wäschekörbe und Abflussrohren.

Natürlich war das nicht unser Betätigungsfeld, aber die Bürokraten hatten dem Kind einen Namen gegeben! Der Eintrag führte leider dazu, dass uns weder eine Sparkasse noch ein anderes Kreditinstitut ein Darlehen gewährte. Es mangelte also an Geld, Maschinen, Material, kurz - an allem. Woran es nicht mangelte, war der Wille, durchzuhalten! Bereits ein Jahr nach Gründung konnten wir stolz eine Bilanzsumme von 30.000 Ostmark vorweisen.

Mit dem Tag der Währungsumstellung, dem 1. Juli 1990, verloren wir quasi über Nacht unseren gesamten industriellen Kundenstamm. Die Reset-Taste wurde gedrückt. Als  „verlängerte Werkbank nach Ost-Tarif“ überbrückten wir die erneuten Anfangsjahre bis 1993, jedoch nicht, ohne weiter an eigenen Ideen und Produkten zu arbeiten. Das zahlte sich letztlich aus: Im gesamten Bundesgebiet gewannen wir neue Kunden und konnten wieder unser eigentliches Betätigungsfeld ausüben. 1994 bezogen wir einen Neubau in einem Gewerbegebiet. Die Mittel dafür stellte überwiegend die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) mit einem „zinsverbilligten“ Darlehen (9,8 % effektiver Jahreszins) zur Verfügung. Verglichen mit heutigen Verhältnissen war dies eine versuchte „Enteignung durch Kredit“. Allein unsere jährlichen Wachstumsraten von 20% und mehr bewahrten uns vor dem Scheitern.

Heute ist Geschichte

Mitte der Neunziger begannen wir, uns intensiv mit der Wasseraufbereitung zu beschäftigen. Wir erdachten neue Lösungsansätze und entwickelten eigene Produkte. Einige Patente wurden in dieser Zeit angemeldet. Im Jahr 2000 erreichte die Zahl unsere Kunden die magische  „Tausend“. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 22 und durch Zukauf eines leerstehenden Nachbargebäudes konnten wir unsere Produktionsfläche auf 1500 qm erweitern. Es wurden erste Kontakte ins westliche Ausland geknüpft und erste Lieferungen nach Skandinavien und nach Übersee erfolgten. 2005 konnten wir durch langfristige Mietverträge weitere 1500 qm Hallenfläche einbeziehen.
Heute beschäftigen wir mehr als 30 Mitarbeiter, darunter drei Diplomingenieure, zwei Techniker, zwei Handwerksmeister, ein Industriemeister und 20 Facharbeiter.
Unsere Produkte finden Sie heute in 32 Ländern der Erde.

Übrigens, der Jahresumsatz von 1988 sollte inzwischen schon pro Werktag reinkommen. Es soll ja schließlich weiter gehen!

Geschafft haben wir das Ganze nur mit Hilfe engagierter Mitarbeiter, treuer Kunden und fairer Partner.

Unser Dank gilt also als erstes ihnen!